Sichere Lasertechnik
Der Begriff "Laser" steht für “Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation”, was soviel wie “Lichtverstärkung durch künstlich angeregte Aussendung von Strahlung” bedeutet. Ein Laser strahlt Licht aus. Im Gegensatz zu einer Glühlampe erzeugt der Laser ein nahezu paralleles Lichtbündel – das heißt, alle Strahlen werden in dieselbe Richtung ausgesendet. Dieses Lichtbündel besteht aus einer einzigen Farbe (es ist "monochromatisch"). Die Wellenlänge des Lichtbündels variiert von infrarot bis ultraviolett, und die einzelnen Wellen des Laserlichtes schwingen zusammenhängend – sie sind kohärent. Dies ermöglicht, Laserlicht auf sehr kleine Strahldurchmesser zu bündeln und damit eine hohe Intensität zu erreichen.
Schon seit langem werden Laser bei Netzhauterkrankungen eingesetzt.
Laserstrahlen mit kurzer Wellenlänge, die nur oberflächlich wirken, führen – wie beim Excimer-Laser – zu einer Verdampfung oberflächlicher Gewebeteile. Mit dieser Methode lässt sich die Form der Hornhaut durch Gewebeabtragung gezielt verändern. Damit kann ihre Brechkraft so verändert werden, dass eine Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr benötigt werden oder zumindest ihre Stärke deutlich reduziert werden kann.
