LASERZENTRUM Schleswig Holstein

Fehlsichtigkeiten



Die Kurzsichtigkeit (Myopie)

Wie der Begriff schon zum Ausdruck bringt, werden bei der Kurzsichtigkeit Bilder aus der Nähe scharf, aus der Ferne jedoch unscharf abgebildet.
Beim kurzsichtigen Auge werden Lichtstrahlen von entfernten Gegenständen entweder weil die Brechkraft des Auges zu stark ist, oder weil das Auge selbst zu lang ist, vor der Netzhaut gebündelt. Dadurch werden entfernte Gegenstände unscharf abgebildet. Man sieht in der Ferne verschwommen. Objekte aus geringer Entfernung werden jedoch scharf wahrgenommen.

Die Kurzsichtigkeit kann durch eine Brille, durch Kontaktlinsen oder durch operative Verfahren, z. B. korrigiert werden. Durch diese Korrektionsmöglichkeiten wird die Brechkraft des kurzsichtigen Auges verringert.




Die Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Beim weitsichtigen Auge ist die Brechkraft der Hornhaut zu gering, oder in der Regel das Auge zu kurz. Dadurch werden Lichtstrahlen von entfernten (und nahen) Gegenständen nicht direkt auf der Netzhaut, sondern dahinter gebündelt. Das Resultat ist auch hier ein unscharfes Bild. Bis zu einem gewissen Alter kann die Weitsichtigkeit jedoch dadurch ausgeglichen werden, dass sich die natürliche Augenlinse verformt und damit ihre Brechkraft erhöht. Diesen Vorgang nennt man Akkommodation. Dieser ständige Akkommodationsprozess führt jedoch sehr häufig zu Ermüdungserscheinungen, Augen-und Kopfschmerzen.

 



Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Ein Astigmatismus ist das Resultat einer unregelmäßigen Krümmung der Hornhaut. Die Hornhaut besitzt eine eher elliptische als kugelförmige Gestalt. Dadurch werden punktförmige Objekte nicht als Punkt, sondern als Strich abgebildet. Die Bilder sind verzerrt. Je stärker die Hornhautverkrümmung ausgeprägt ist, desto stärker ist die Verzerrung. Zur Korrektur der Stabsichtigkeit kommen spezielle, zylindrisch geschliffenen Linsen in Form in Brillen oder Kontaktlinsen zum Einsatz, darüber hinaus werden auch operative Methoden erfolgreich angewendet.

 



Die Alterssichtigkeit (Presbyopie) Beginnend mit etwa 45 Jahren sind Betroffene zum Beispiel beim Lesen der Zeitung gezwungen, diese immer weiter weg zu halten. Mit der beginnenden Alterssichtigkeit wird das Lesen als anstrengend empfunden. Deshalb braucht auch der bis dahin Normalsichtige eine Lesebrille. Die Ursache der Alterssichtigkeit ist der langsame Verlust der Elastizität der natürlichen Augenlinse. Die Linse verliert die Fähigkeit ihre Krümmung und dadurch ihre Brechkraft zu verändern. Dieser Akkommodationsverlust ist eine ganz normale Alterserscheinung. Sie ist keine Krankheit.

Die Korrektur der Presbyopie erfolgt in der Regel mit einer Lesebrille für die Nähe.

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